Berufliche Vollzeitschulen



Die Mehrzahl der Schüler/innen an der FWG besucht die klassische Berufsschule. Da sich in dieser Form von Berufsausbildung immer nur ein Drittel im schulischen Ausbildungsabschnitt befindet, gehören mehr als die Hälfte der anwesenden Schüler/innen an der FWG zu den Vollzeitschulen.
Diese untergliedern sich in Berufsvorbereitende Schulen, Berufsfachschulen, Berufskollegs und Fachschulen.

Jugendliche (d.h. unter 18 Jahren), die nach Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht keine weiterführende Schule besuchen und keine Ausbildung beginnen, werden im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) gezielt auf den Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt vorbereitet. Jugendliche mit Hauptschulabschluss besuchen das Berufseinstiegsjahr (BEJ).
Die 1-jährigen Berufsfachschulen ergänzen die duale Ausbildung, das erste Ausbildungsjahr wird komplett an der Schule absolviert. Die zweijährige Berufsfachschule ist für Hauptschüler/innen gedacht, die neben einer beruflichen Grundausbildung die Fachschulreife (mittlerer  Bildungsabschluss) erwerben.
Aufbauend auf dem mittleren Bildungsabschluss vermitteln die Berufskollegs neben einer beruflichen Ausbildung eine erweiterte allgemeine Bildung.

Die ein- und zweijährigen Fachschulen (Meisterschulen, Techniker/Gestalter oder Akademie) bieten für Berufstätige mit abgeschlossener Berufsausbildung die Möglichkeit, sich auf eine Tätigkeit im mittleren Management vorzubereiten oder sich für die berufliche Selbständigkeit zu qualifizieren. Bei den zweijährigen Fachschulen wird mit der Fachhochschulreife zusätzlich die Qualifikation für ein Hochschulstudium erworben.